DAS NÄCHSTE BAUPROJEKT
"Wohnen für Jung und Alt an St. Pius"
Das nächste Bauprojekt wird auf dem Areal der ehemaligen Kirche St. Pius in Oberhausen-Sterkrade, Förster-/Ecke Jägerstraße, realisiert.
Nach dem Willen des bisherigen Besitzers, dem Bistum Essen, und der Stadt Oberhausen soll das gesamte Areal – samt Kirche – weitgehend unverändert bleiben, vor allem soll der zentrale Kindergarten fortbestehen, die übrigen Gebäude auf dem Gelände aufgestockt und modernisiert werden. Zukünftig soll hier eine kleine Wohnanlage für Jung und Alt, Alleinstehende, Paare und kinderreiche Familien entstehen. Zu bezahlbaren Preisen.
Das Architekturbüro Funke + Popal aus Oberhausen hat diesem Wunsch Rechnung getragen und einen Entwurf gefertigt, der auf ungewöhnlich gute Resonanz gestoßen ist.
Eine Kirche ist immer ein besonderes Symbol und Wahrzeichen eines Stadtteils. So auch dieser schlichte Zweckbau, in den frühen 60er Jahren des 20zigsten Jahrhunderts errichtet und Anfang 2008 entwidmet.
Natürlich könnte man sie abreißen. Doch der brillante Entwurf der Architekten Funke und Popal belässt sie in Größe und Form als dieses Symbol, durch das Einziehen von Zwischendecken gleichzeitig als Mittelpunkt der Begegnung von Jung und Alt (Erdgeschoss) des gesamten Projekts und als ideale Wohngelegenheit für ältere Menschen (Obergeschosse).
Die Krone des gesamten Projekts
Gekrönt wird die Wohnanlage durch das bereits in der "Solarsiedlung Oberhausen" realisierte revolutionäre Heizkonzept:
Dank Erdwärme (Geothermie) und einer Solarzellenanlage (Photovoltaik), die die nötige elektrische Energie für den Betrieb der Wärmepumpen liefert, wird die gesamte Anlage unabhängig von fossiler Energie CO2-neutral und kostenlos beheizt und mit Warmwasser versorgt.
Das i-Tüpfelchen bildet eine zentrale Regenwasserzisterne, die den Verbrauch von Frischwasser aller Wohneinheiten um die Hälfte reduziert.
Dieses revolutionäre Heizkonzept ist – wie bereits erwähnt – vom NRW-Wirtschaftsministerium mit dem Prädikat
„Solarsiedlung NRW“ausgezeichnet worden.
Im jüngst veröffentlichten Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) wird zu einer Art globalem Notfallprogramm aufgerufen. Darin ist neben anderen Maßnahmen von "Nullenergiehäusern die Rede" (DER SPIEGEL 28/2008).
Wir sind bereits mitten in der Zukunft und reden nicht mehr davon, sondern bauen es bereits, das Nullenergiehaus". Der Vorstand unseres Vertriebspartners LBS, Rainer Schäfer, brachte es mit einem einzigen Satz auf den Punkt. Zitat:
„Das Oberhausener Projekt mit dem in Europa einmaligen Wärmekonzept genießt in meinem Unternehmen eine besondere Vorrangstellung“
Das Konzept des "Nullenergiehauses" hat einen vermeintlichen Nachteil und zwei gravierende Vorteile.
Nachteilig sind die höheren Gestehungskosten für Bohrarbeiten, Pumpen, Photovoltaikanlagen und Regenwasserzisternen.
Alleine der Vorteil der für eine solche Anlage gewährten Fördermittel aus Bund, Land und Kommune wiegt diesen Nachteil jedoch in der Finanzierung und damit den Mietpreisen, bzw. Verkaufspreisen (einige Wohnungen werden als Eigentumswohnungen verkauft) unmittelbar mehr als auf.
Der Vorteil der kostenfreien Wärme- und Warmwasserversorgung der Bewohner einer solchen – nach dem "European Energy Award –Maßnahmenkonzept" bestückten – Anlage sind für die Bewohner von unschätzbarem Wert.
So konnte in dem ersten von uns als Bauträger realisierten und prämierten Bauprojekt "Solarsiedlung Oberhausen" gezeigt werden, dass durch die Fördermittel die Zins- und Tilgungsbelastung für die Erwerber der Reihenhäuser bei 3,7 % des Kaufpreises liegt (bei lediglich 5 % Eigenkapital). Die monatliche Belastung der Käufer entspricht dadurch den Kosten einer durchschnittlichen Mietwohnung inklusive der Energiekosten für Heizung und Warmwasseraufbereitung.
Bitte zu beachten: dort handelt es sich um Reihenhäuser samt kleinem Garten!
Die Befragungsaktion
Bevor wir, die G&H Wohnwelten GmbH & Co. KG, als Bauträger im Gespräch waren, hat das Architekturbüro Funke und Popal die WohnBund-Beratung des Landes NRW mit einer Befragung der Umfeldbewohner von St. Pius hinsichtlich des Interesses an diesem Projekt beauftragt.
Die Ergebnisse der Zwischenauswertung vom 13.3.2008 sind in zweifacher Sicht bemerkenswert:
Erstens:
Bei einer Informationsveranstaltung haben 71 Teilnehmer einen ausgehändigten Fragebogen ausgefüllt. Davon zeigten zwei Haushalte kein Interesse. 69 Haushalte jedoch waren interessiert an einer Wohnung im Projekt. Davon wurden 59 Fragebögen detailliert ausgewertet.
Der Interessentenkreis:
- 26 Einpersonenhaushalte zw. 26 und 85 Jahren
- 26 Zweipersonenhaushalte (davon 22 ältere Ehepaare)
- 1 Dreipersonenhaushalt
- 4 Vierpersonenhaushalte
- 2 Sechspersonenhaushalte
Befragt nach der gewünschten Wohnungsgröße und der Miethöhe:
- Wohnungsgröße zw. 45 bis 120 m²
- Miethöhe zw. 350 und 1.000 €
Befragt nach Miete oder Eigentum:
- Nur Miete: 45 Haushalte
- Miete oder Eigentum: 8 Haushalte
- Nur Eigentum: 4 Haushalten
- Rest: ohne Angaben
Es gab noch ein Füllhorn voller Anregungen und Wünsche. Um nur einige zu erwähnen: Von A wie Andachtsraum, über Angebot Pflege, Alt und Jung gemischt, Nachbarschaftshilfe, Raum der Begegnung, Rollstuhl-geeignet, bis Z wie zentraler Gemeinschaftsraum. All diese Wünsche waren von Beginn an konzipiert.
Zweitens:
Zum Zeitpunkt der Befragung waren die Ideen der Bauherren zur Realisierung eines "Nullenergiehauses" noch nicht einmal ansatzweise bekannt. Mit den Interessierten ließe sich bereits im Vorfeld die gesamte Wohnanlage ohne dieses "Krönchen" vermieten/verkaufen.
Es wäre interessant, die Befragung mit der Information des Null-Euro-Energiekosten-Wohnens zu wiederholen. Es ist hier müßig, über das Ergebnis zu spekulieren, aber der gesunde Menschenverstand ließe eine noch viel größere Resonanz erwarten.
Resumee
Speziell dieses Projekt mit der ehemaligen Kirche als zentralem Mittelpunkt der Begegnung trifft in vollem Umfang das Interesse von Jungen und Alten, Alleinstehenden, Zweipersonen- und kindereichen Haushalten, Mietern und Erwerbern.
Nur eines können wir den Interessenten nicht bieten: den gewünschten Mietpreis. Er wird am Ende unter den Wunschvorstellungen liegen! Von den eingesparten Kosten der Heizung und Warmwasseraufbereitung ganz zu schweigen.